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Modelle & Nachdenken

Aktualisiert 27. Sept. 2026Features

Welches Modell deine Anfragen ausführt, wie lange es nachdenkt und wann du was nimmst.

Der Modell-Picker

Der Picker sitzt im Chat-Eingabefeld. Er listet jedes Modell, das Airbuild ausführen kann, nach Anbieter gruppiert. Jede Zeile zeigt drei Bewertungen im Verhältnis — Kosten, Tempo und Qualität — dazu eine Zeile, wofür das Modell taugt.

Deine Wahl wird pro Projekt gespeichert und gilt für jeden Chat darin. Jedes Modell wird über dieselben AI Tasks abgerechnet. Ein Wechsel ändert also, was eine Anfrage an Tasks kostet, nicht wie du abgerechnet wirst.

Claude Sonnet 5 ist der Standard. Wenn du den Picker nie öffnest, läuft das.

Was zur Auswahl steht

AnbieterModelle
AnthropicClaude Fable 5, Claude Opus 5.5, Claude Sonnet 5 (Standard), Claude Haiku 4.5
OpenAIGPT-6 Astra, GPT-6 Sol, GPT-6 Luna, GPT-5.6 Terra, GPT-5.4
GoogleGemini 3.1 Pro, Gemini 3.7 Flash
DeepSeekDeepSeek V4.1 Flash
KimiKimi K3
MistralMistral Medium 3.5

Als grobe Regel: Die Spitze — Fable 5, Opus 5.5, GPT-6 Astra — rechnet sich bei Architektur, hartnäckigen Fehlern und großen Refactorings. Die Mitte — Sonnet 5, GPT-6 Sol, GPT-5.6 Terra, Gemini 3.1 Pro — deckt die normale Feature-Arbeit ab. Die schnellen — Haiku 4.5, GPT-6 Luna, Gemini 3.7 Flash, DeepSeek V4.1 Flash, Mistral Medium 3.5 — sind für kleine, klar beschriebene Änderungen: eine Beschriftung, eine Farbe, ein Feld mehr.

Wie lange das Modell nachdenkt

Neben dem Picker sitzt der Aufwand-Regler. Er legt fest, wie viel Nachdenken sich das Modell leisten darf, bevor es antwortet:

  • Adaptiv — keine Obergrenze; das Modell entscheidet Schritt für Schritt, wie viel es nachdenkt
  • Niedrig — schnell und günstig
  • Mittel — ausgewogen, günstiger und schneller als Hoch
  • Hoch — das Maximum des Modells, langsamer und teurer

Adaptiv gibt es nur für die Claude-5-Familie — Fable 5, Opus 5.5 und Sonnet 5 —, die ihr Nachdenken von Schritt zu Schritt selbst anpassen kann. Bei diesen dreien ist es auch der Standard: ein einfacher Schritt bleibt günstig, ein schwerer bekommt den Platz, den er braucht.

Jedes andere Modell bietet Niedrig, Mittel und Hoch und startet auf Hoch — seiner echten Obergrenze. Das ist Absicht: Nachdenken wird als Output abgerechnet, Hoch ist also das teure Ende eines Modells, und du drehst es zurück, wenn eine Aufgabe das nicht braucht.

Ein Modell, dessen Anbieter sein Nachdenken nicht variiert, zeigt gar keinen Regler. Ein Schalter, der nichts tut, ist schlechter als keiner.

Ein Projekt bleibt auf seinem Modell

Ein Projekt, das auf ein bestimmtes Modell festgelegt ist, läuft damit weiter, zu denselben Preisen — auch dann, wenn im Picker ein neueres Modell seinen Platz einnimmt. Es wird dir nichts untergeschoben. Willst du ein Projekt nachziehen, öffne den Picker und wähl das neue Modell selbst.

Modell-Regeln in einer Organisation

Eine Organisation kann die Regeln für alle festlegen, in ihren Einstellungen:

  • Erlaubte Modelle — den Picker auf eine Auswahl einschränken, damit jedes Projekt der Organisation im vereinbarten Rahmen bleibt
  • Standard-Modell — womit ein neues Projekt startet; es muss eines der erlaubten sein

Für alles weiterhin Erlaubte behalten die Mitglieder den Picker. Siehe Team & Rollen.

Was das kostet

Jedes Modell wird über dieselben AI Tasks abgerechnet — siehe Pläne & AI Tasks. Ein teureres Modell und ein höherer Aufwand verbrauchen beide mehr pro Anfrage. Genau deshalb sitzen die zwei Regler nebeneinander.